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Licht, sowurden ganz banal und doch so betreffend Kerzen im Mittelalter genannt. Germanen und Kelten zündeten sie zur Wintersonnenwende an, um die Sonne zu ermuntern hervorzukommen.
Und heute, da dienen Kerzen im eigenen zuhause einem ganz ähnlichen Ritus – mit dem Anzünden von Kerzen entsteht eine wohltuende Atmosphäre, die den hektischen Alltag vertreibt und die Seele ein bisschen streichelt. Man kann den Wohlfühleffekt aber noch komplettieren, in dem anstelle einer klassischen, wenn auch natürlichen Lichtquelle eine Duftkerze anzündet. Der Geruch, der in der Luft verströmt wird, regt die Sinne an und sorgt – je nach Duftnote – für eine entspannte Behaglichkeit. Schließlich kennt der menschliche Geruchsinn Unmengen an Gerüchen und die Wahrnehmung ruft Emotionen und Erinnerungen hervor, die das Wohlbefinden um ein weiteres steigern können.
Dennoch werden Duftkerzen immer noch ein wenig in die Esoterikecke gedrängt, doch völlig zu Unrecht. Sich entspannen darf sich schlussendlich jeder und was könnte erholsamer sein wie ein gemütlicher Abend auf dem Sofa oder in der Badewanne, leiser Musik und Duftkerzen verbreiten sanft einen angenehmen Duft durch den Raum. Welchen Duft es aber sein soll, hängt vor allem vom persönlichen Empfinden ab. Manche Menschen mögen den einen, dafür aber den anderen Geruch nicht und umgekehrt. Grundsätzlich aber haben Düfte immer eine gewisse Tendenz. Vanille duftet sehr süß und im gewissen Maße auch blumig. Sandelholz hingegen besitzt einen sehr typisch, für manche Menschen extrem würzigen Geruch. Dennoch sind die Eigenschaften des aus Ostindien stammenden Holzes nicht gerade gering. Depressionen und Schlafstörungen werden gemindert und der Duft wirkt äußerst entspannend. Neben den reinen Düften gibt es im Handel – vor allem je nach Jahreszeit – bestimmte Duftmischungen, die zum Beispiel ein Hauch von Weihnachten in die eigenen vier Wände bringen. Auch das kann erholsam sein.
Nun haben Menschen aber nicht nur einen Geruchsinn. Es ist so wie beim Essen – das Auge isst mit. Einfach eine Kerze irgendwo hinstellen und sie anzünden, bringt zwar einen angenehmen Duft, aber optisch ist es nicht besonders dekorativ. Aber so wie bei den Düften selbst, bietet die Produktpalette der Duftkerzen eine abwechslungsreiche Auswahl an dekorativen Formen. Klassische Stumpen-Kerzen, formschön in einer Blechdose verpackt, in Form von Teelichter, die sogar schwimmen können oder aber – um beim Thema Weihnachten zu bleiben – als Weihnachtsmann.
Welche Form oder welcher Duft es auch immer sein soll – Kerzen, duftend weit mehr wie nur eine Lichtquelle, es erhellt auch die Sinne.
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